Bist Du digital souverän?
Die meisten Menschen wollen sich darüber ungern den Kopf zerbrechen. Doch trifft die Frage den Kern eines großen Problems unserer immer stärker digitalisierten Welt. Wer an ihr teilhaben möchte, muss die Regeln der großen Player akzeptieren. Und die geben vor, wohin Deine Reise geht: Mach Dir keinen Kopf mehr über das, was Du online machst und Deine Meinung: Wir zeigen Dir schon, was Du am besten nutzt und was Dir gefällt. Also streng Dich gar nicht erst an, Dein digitales Leben selbst bestimmen zu wollen.
Dafür sorgen immer präziser arbeitende Algorithmen – von Suchmaschinen, von Sozialen Netzwerken von Shopping-Plattformen oder von News-Seiten beispielsweise. Sie wollen unser Leben noch einfacher machen. Eigenes Denken und Freiräume für eigene Entscheidungen verlieren an Relevanz.
Datenhunger, gepaart mit „klicke viel und bleibe bloß recht lange!“
Das merkt man auch seit langer Zeit bei altbekannten Betriebssystemen. Wege, die wir gehen sollen, werden so stark in den Fokus gelegt, bis die Alternativen verschwimmen und ganz verschwinden. Der Zwang zum Online-Konto, Cloud-Nötigung und Das-musst-Du-unbedingt-tun-Meldungen sind wohl jedem bekannt, der regelmäßig mit Computern arbeitet.
Nur was wir allzu oft vergessen: Dahinter stecken weder Hilfsbereitschaft noch Gemeinnützigkeit. Es geht nicht um Deine persönliche Entwicklung. Es geht ausschließlich um kommerzielle Interessen. Und um die zu bedienen, brauchen diese Player unsere Zeit, unsere Aufmerksamkeit und alle Daten, die uns als Mensch charakterisieren.
Alternativen sind öde?
Doch es gibt auch die anderen Player. Die gab es schon immer und sie sind nicht unbedingt kleiner. Sie liegen nur nich im Fokus. Wusstest Du zum Beispiel, dass über 80 Prozent aller Server mit Linux laufen? Bei Webservern ist deren Anteil sogar noch größer. In diesem Bereich ist Linux der unangefochtene Marktführer.
Im Privatbereich haben sich viele unterschiedliche und massentaugliche Varianten entwickelt, mit denen der Umstieg von Windows und MacOS auf Linux sehr einfach fällt. Die beliebtesten von ihnen haben alles an Bord, was man zum alltäglichen Surfen und Arbeiten benötigt. Sie sind intuitiv aufgebaut, ziemlich chic und verzichten auf viel Klimbim, der bei „kommerziellen“ Systemen immer mehr nervt.
Hier setzen wir an!
Mit diesem kleinen Seitenprojekt wollen wir dazu beitragen, diese und andere Alternativen (vor allem aus dem Open Source-Bereich) stärker ins Sichtfeld zu bringen. Weil wir fest daran glauben, dass jedes Stückchen näher am Fokus dazu beiträgt, unser aller digitale Souveränität zu stärken. Kommt Ihr mit auf unsere Reise?
Grafik: OpenClipart-Vectors/pixabay.de

